Falken
10.02.2017

4:2 Erfolg gegen Frankfurt

Gegen den Tabellenzweiten aus Frankfurt feierten die Heilbronner Falken am Freitagabend einen überraschenden Heimsieg. 4:2 hieß es am Ende vor 1.156 Zuschauern, die eine konzentrierte und effektive Mannschaft der Falken sahen, während Frankfurt nach einer frühen Führung zwar optisch überlegen war, aber doch recht uninspiriert wirkte und auch immer wieder am starken Andrew Hare scheiterte. Zweimal Gron, Lavallee und Helms waren die Torschützen für die Unterländer.

Bei den Falken rückte Jordan Heywood nach auskurierter Verletzung wieder ins Team, dafür musste Ville Järveläinen als überzähliger Ausländer aus die Tribüne. Stöber und Gelke fehlten angeschlagen und mussten mitansehen, wie die Gastgeber schon nach 29 Sekunden in einen Konter liefen und Jarrett eine 2-auf-1-Situation erfolgreich abschloss. In der Folgezeit kontrollierten die Löwen die Partie, ohne zu glänzen und frühzeitig nachzulegen. Von Heilbronn kam in der Offensive lange nicht viel, bis wieder einmal ein Überzahlspiel die Initialzündung war und man zu einigen guten Möglichkeiten kam. Nachdem auf der Gegenseite Hare einen Alleingang von Mueller erfolgreich entschärft hatte, stand in der 16. Minute Gron goldrichtig und konnte Jaeger im Löwen-Tor bezwingen. Doch damit nicht genug, drei Minuten später wurde der Goalgetter von Schwartz mustergültig bedient, ging auf und davon und ließ Jaeger erneut keine Chance.

Das Mitteldrittel begann mit einer Frankfurter Überzahl, die Heilbronn ohne Gegentor überstand, bevor man in der 25. Minute von einem Fehler im Spielverlauf der Hessen profitierte. Helms passte auf Lavallee, der vor dem Tor eiskalt blieb und auf 3:1 erhöhte. Die Löwen blieben optisch überlegen, zeigten aber nicht den nötigen Zug zum Tor und fanden zudem im gut aufgelegten Hare mehrfach ihren Meister. Auf der Gegenseite hatten Pem und Helms gute Schusschancen und auch im einzigen Powerplay des zweiten Drittels hätten die Gastgeber durchaus nachlegen können, wenn auch die Schussstatistik des Drittels klar für die Hessen sprach.

Die größere Effizienz zeigten aber auch im Schlussdrittel die Unterländer. 69 Sekunden waren gespielt, als Lavallee den frei stehenden Helms im Slot bediente, der den vierten Treffer nachlegte. Heilbronn blieb am Drücker und hätte das fünfte Tor draufsetzen können, bevor dann wieder Frankfurt die Initiative übernahm, aber sich immer wieder in der vielbeinigen Hintermannschaft der Falken festspielte und kaum zu wirklich klaren Chancen kam. Für Heilbronn hätte in der 50. Minute Gron seinen Hattrick perfekt machen und das Spiel entscheiden können, er scheiterte aber an Jaeger. Auf der Gegenseite hielt Hare alles, was auf seinen Kasten kam – bis zur 58. Minute, als ein Schlagschuss von Tomassoni von der blauen Linie den Weg in die Maschen fand. So wurde es doch noch einmal spannend, Frankfurt nahm den Keeper vom Eis und traf in den Schlusssekunden noch den Außenposten, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.